Barrierefreie Räume gestalten: Die K-9 Schiebetürtechnologie

Barrierefreiheit und anspruchsvolle Innenarchitektur mit Glas müssen kein Widerspruch sein.

K9 Schiebetür Tardis

Gerade in Bädern und Wohnbereichen kommt es darauf an, Bewegungsflächen gut nutzbar zu gestalten, Zugänge offenzuhalten und zugleich eine ruhige, durchgängige Gestaltung zu ermöglichen. Die patentierte Schiebetürtechnologie K-9 von TARDIS verbindet diese Anforderungen mit einer klaren Glasoptik – und eröffnet damit interessante Möglichkeiten für die Planung barrierearmer Innenräume.

Schwellenloser Zugang, klare Glasfläche

Im Badezimmer zählt jeder Zentimeter Bewegungsfläche. Eine bodengeführte Schiebetür oder ein Schwallschutzprofil kann den Zugang zur Dusche einschränken. Die K-9 kommt ohne eine Führungsschiene am Boden und ohne ein bodenmontiertes Schwallschutzprofil aus. Dadurch bleibt der Einstieg frei und die verfügbare Durchgangsbreite wird optimal genutzt.

Möglich macht dies ein besonderer Bewegungsmechanismus: Beim Öffnen hebt sich das bewegliche Glaselement wenige Millimeter an und bewegt sich nach innen, sodass es hinter das feststehende Element gleitet. Beim Schließen senkt es sich wieder ab. Beide Glaselemente schließen dann bündig und ohne Überdeckung in einer Flucht ab.

Eine Dichtung am unteren Glaselement sorgt für den Wasserabschluss. Bei entsprechender Ausführung mit magnetischer Dichtleiste ist das System auch für Duschwannen aus Metall ausgelegt. So verbindet die K-9 einen barrierearmen Zugang mit einer zuverlässigen Abdichtung und einer reduzierten, ruhigen Optik.

Wichtig für die Planung: Ob eine Dusche insgesamt barrierefrei ist, hängt auch von den Abmessungen, der Bewegungsfläche und der übrigen Ausführung ab. Die bodenfreie Türlösung schafft dafür eine wichtige Voraussetzung.

 

Die K-9 im geschlossenen Zustand. Das Schiebeelement ist komplett abgesenkt; die Duschkabine ist dicht verschlossen und die beiden Glaselemente befinden sich in Flucht.
Die K-9 ist halb geöffnet und das Schiebeelement angehoben. Das bewegliche Glaselement befindet sich hinter dem Festelement.
Im geschlossenen Zustand schließen die Glaselemente flächenbündig und ohne Überdeckung – für eine ruhige, durchgehende Glasfläche.

Glas als Raumteiler – offen und zurückhaltend

Auch außerhalb des Badezimmers ist das Prinzip interessant. Als Schiebetür oder Raumtrenner kann Glas Bereiche voneinander abgrenzen, ohne sie optisch vollständig zu trennen. Das ist beispielsweise bei offenen Wohnkonzepten, zwischen Schlaf- und Badbereich oder bei flexibel nutzbaren Räumen von Vorteil.

Die bündige Anordnung der Glaselemente im geschlossenen Zustand unterstützt eine klare Linienführung. Je nach Raumkonzept lässt sich die Verglasung mit unterschiedlichen Glasarten gestalten – von transparentem Klarglas über Weißglas bis hin zu satinierten oder strukturierten Varianten. So können Lichtdurchlässigkeit, Sichtschutz und gewünschte Raumwirkung aufeinander abgestimmt werden.

Funktion und Gestaltung früh zusammen denken

Die K-9 Schiebetürtechnologie der TARDIS GmbH aus Neuwied zeigt, wie technische Details die Planung barrierearmer Räume unterstützen können, ohne die Gestaltung zu dominieren. Für Innenarchitekten lohnt es, solche Lösungen frühzeitig in die Bad- und Raumplanung einzubeziehen – damit Zugänglichkeit, Bewegungsfreiheit und Materialwirkung von Anfang an zusammenspielen.

Die innovative Schiebetürtechnologie K-9 wertet nicht nur Badezimmer auf, sondern wird auch höchsten Ansprüchen an Schiebetüren als Raumtrenner gerecht.

Mehr zur K-9 Schiebetürtechnologie: tardis.com/k-9

Die neue Schiebetürtechnologie sehen Sie auch auf der BAU 2027: Flachglas MarkenKreis Stand Halle C3, Stand 339

 

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