Glas kann Räume strukturieren, Flächen gestalten und Licht inszenieren. Dass daraus ebenso eigenständige Möbel entstehen können, zeigt der Green Swan. Der Couchtisch und der dazugehörige Beistelltisch verbinden laminiertes Glas mit einer Mesh-Einlage und übersetzen ein Material aus der Architektur in eine ungewöhnliche Möbelanwendung.
Glas als Möbelmaterial: Wenn Transparenz Struktur bekommt
Bei Möbeln aus Glas steht häufig die Transparenz im Vordergrund. Der Green Swan von tea interior design geht einen Schritt weiter: Durch die integrierte Mesh-Einlage erhält das Glas eine sichtbare Struktur und eine besondere Tiefenwirkung. Je nach Blickwinkel und Lichteinfall verändert sich die Wahrnehmung der Oberfläche. Das Gewebe wirkt einmal dichter, dann wieder transparenter und lässt das Glas lebendig erscheinen.
VG mesh unseres Mitgliedes Schwan Glas wird als Verbundglas mit einem metallisierten Präzisionsgewebe zwischen zwei Glasscheiben gefertigt. Unterschiedliche Gewebetypen ermöglichen dabei verschiedene Transparenzgrade und gestalterische Wirkungen. Das integrierte Gewebe ist im Verbund geschützt und die Oberfläche bleibt vergleichsweise pflegeleicht.
Für die Gestaltung von Möbeln eröffnet vetroMesh interessante Möglichkeiten: Das Glas ist nicht länger lediglich transparente Hülle, sondern wird selbst zur sichtbaren Material- und Gestaltungsebene.


Der Couchtisch: Wenn Architekturglas zum Möbel wird
Beim Green Swan Couchtisch wird dieses Prinzip konsequent umgesetzt. Die großformatigen Glasflächen bilden einen klaren, geometrischen Körper, während der grüne Sockel optisch zurücktritt. Der verdeckte Sockel lässt den Korpus beinahe schweben und unterstützt damit die für Glas typische Leichtigkeit.
Gleichzeitig erfüllt der Tisch seine funktionalen Aufgaben: Zwei Soft-Close-Türen verbergen Stauraum, eine offene Ablage ergänzt die Nutzung. Das Design verbindet damit die Präzision eines architektonischen Körpers mit den Anforderungen eines Möbelstücks.
Besonders spannend ist die Wirkung im Raum: Die Glasflächen grenzen den Tisch nicht massiv von seiner Umgebung ab. Sie lassen Durchblicke zu, nehmen Licht auf und spiegeln Teile ihrer Umgebung. So wirkt der Möbelkörper präsent, ohne den Raum optisch zu beschweren.


Der Beistelltisch: Zusammenspiel von Transparenz und Farbe
Noch deutlicher wird die Wirkung beim transparenten Beistelltisch. Seine Glasflächen bilden einen offenen Kubus, der durch den grünen Sockel einen farbigen Kontrapunkt erhält. Je nach Lichteinfall und Blickrichtung verändern sich Transparenz, Reflexion und die Wahrnehmung des Mesh-Gewebes.
Green Swan zeigt beispielhaft, was Glas als Möbelmaterial leisten kann: Es verbindet konstruktive Klarheit mit visueller Leichtigkeit und bringt gleichzeitig Struktur, Farbe und Tiefe in den Raum.
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