Steigende Energiekosten rücken elektrische Heizlösungen stärker in den Fokus. Infrarotheizungen können dabei – abhängig von Gebäude und Nutzung – eine interessante Alternative oder Ergänzung zu klassischen Heizsystemen sein.
Für die Innenraumplanung ist dabei nicht nur die Art der Wärmeversorgung interessant. Auch Platzbedarf, Installation und Gestaltung spielen eine Rolle. Denn eine Heizung muss nicht zwangsläufig als klassischer Heizkörper in Erscheinung treten. Mit den Infranomic®– Heizelementen unseres Mitglieds Wolff + Meier stehen Glas-, Spiegel- und Metallvarianten zur Verfügung, die sich in unterschiedliche Interior-Konzepte integrieren lassen.
Wärme, die sich in den Raum integrieren lässt
Anders als klassische Konvektionsheizungen, die vor allem die Raumluft erwärmen, geben Infranomic®-Heizelemente ihre Wärme überwiegend als Infrarotstrahlung ab. Dabei werden Oberflächen sowie Personen direkt angestrahlt. Wie sich die Wärme im Raum verteilt und wahrgenommen wird, hängt unter anderem von den jeweiligen Raumbedingungen und der Nutzung ab.
Die schlanken Heizelemente werden in Deutschland gefertigt und sind TÜV-zertifiziert. Je nach Ausführung können sie an der Wand oder Decke montiert oder freistehend aufgestellt werden. Dadurch ergeben sich unterschiedliche Möglichkeiten, die Wärmequelle in die Raumplanung einzubeziehen – insbesondere dort, wo ein klassischer Heizkörper nicht vorgesehen ist oder wenig Platz zur Verfügung steht. Je nach Gebäude, Nutzung und Auslegung können sie als Haupt- oder Zusatzheizung oder zur Beheizung einzelner Räume eingesetzt werden.
Glas, Spiegel oder Metall – passend zum Interior
Für die Innenraumgestaltung stehen verschiedene Ausführungen zur Verfügung:
- FRAME-LINE: Glasheizungen mit Rahmen – in unterschiedlichen Rahmenvarianten.
- SLIM-LINE: rahmenlose Glasheizungen mit reduzierter Optik.
- LED-LINE: Spiegelheizungen mit integrierter Ambientebeleuchtung.
- STEEL-LINE: Metallheizungen mit matter Oberfläche.
Darüber hinaus sind individuelle Farben, Motive oder eigene Bildvorlagen möglich. So kann sich das Heizelement optisch zurücknehmen oder bewusst als Gestaltungselement eingesetzt werden.
Gerade die Glasvarianten bieten dabei unterschiedliche Möglichkeiten für moderne Interior-Konzepte: als reduzierte, rahmenlose Fläche, als Spiegel oder mit einem individuellen Motiv. Die Heizfunktion wird damit mit einer Oberfläche verbunden, die sich in das jeweilige Raumkonzept einordnen lässt.


Flexibel für unterschiedliche Räume
Für den Betrieb eines Infranomic®-Heizelements wird ein Stromanschluss benötigt. Je nach Gebäude und Einbausituation kann der Installationsaufwand gegenüber einem wassergeführten Heizsystem geringer ausfallen. Welche Installationsarbeiten tatsächlich erforderlich sind, hängt jedoch von den jeweiligen baulichen Gegebenheiten ab.
Einsatzmöglichkeiten gibt es unter anderem in Wohnräumen, Ferienwohnungen, Büros oder Hobbyräumen. Auch als Ergänzung zu einem bestehenden Heizsystem können Infrarotheizungen in Betracht kommen. Gesteuert werden die Heizelemente über analoge oder digitale Thermostate, mit denen sich Temperaturen und Heizzeiten einstellen lassen.
Ob sich eine Infrarotheizung für ein bestimmtes Projekt eignet und wie wirtschaftlich sie betrieben werden kann, lässt sich nicht pauschal beantworten. Entscheidend sind unter anderem der energetische Zustand des Gebäudes, die benötigte Heizleistung, die Nutzung und der jeweilige Stromtarif. Für die Planung ist daher eine individuelle Betrachtung des Projekts erforderlich.
Wenn die Heizung zum Gestaltungselement wird
Steigende Energiekosten lenken den Blick auf unterschiedliche Möglichkeiten der Wärmeversorgung. Elektrische Heizsysteme können dabei – abhängig von den Rahmenbedingungen – eine Option sein. Für die Innenraumplanung kommt ein weiterer Aspekt hinzu: Die Technik muss nicht zwangsläufig als klassischer Heizkörper in Erscheinung treten.
Mit Glas, Spiegel oder Metall, rahmenlos oder gerahmt, dezent oder mit individuellem Motiv lassen sich Infrarotheizungen unterschiedlich in Interior-Konzepte integrieren. Damit wird aus einem technischen Element ein Bestandteil der Raumplanung, der funktionale und gestalterische Anforderungen miteinander verbinden kann.
Ob eine Infrarotheizung für ein konkretes Projekt geeignet ist, hängt von den technischen, baulichen und nutzungsbezogenen Anforderungen ab. Eine individuelle Planung und Beratung kann dabei helfen, das passende Heizkonzept zu bestimmen.
Mehr Informationen zu den Infranomic®-Heizelementen: infranomic.de