Eine Lichtidee kann einen Sauna- oder SPA-Bereich entscheidend prägen: indirektes Licht unter der Bank, ein leuchtender Sternenhimmel oder eine hinterleuchtete Wandfläche verändern die Raumwirkung. Doch Gestaltung und technische Umsetzung lassen sich dabei kaum voneinander trennen. Welche Fläche soll leuchten? Welches Material unterstützt die gewünschte Wirkung? Und wie lässt sich die LED-Beleuchtung in der Sauna an dieser Stelle sicher und hitzebeständig realisieren? Das Flachglas MarkenKreis Mitglied Kuzman Invision zeigt mit LED-Panels eine Möglichkeit, Licht und Glas miteinander zu verbinden – nicht nur für private Saunen, sondern auch für die Gestaltung von SPA-Bereichen und Wellnessoasen in Hotels.
LED in der Sauna: Gestaltung und Technik gemeinsam planen
Bei der Planung gehen Lichtidee und technische Lösung Hand in Hand. Soll eine Fläche gleichmäßig leuchten? Sollen sich Muster oder Motive im Glas abzeichnen? Oder soll die Lichtquelle möglichst unsichtbar bleiben? Je nach gewünschter Wirkung können Wand, Decke, Tür oder Fenster Teil des Lichtkonzepts werden. Gleichzeitig ist zu klären, welche Temperaturen an der jeweiligen Position entstehen und welche Anforderungen durch Feuchtigkeit und Nutzung hinzukommen.
Denn in der Sauna herrschen je nach Typ und Position deutlich höhere Temperaturen als in normalen Innenräumen. Für die Sauna-Beleuchtung kommen bei Kuzman Invision spezielle LED-Streifen zum Einsatz, die für Temperaturen bis 110 °C ausgelegt sind. Auch die Position spielt eine Rolle: Deckenbereiche und Zonen in der Nähe des Saunaofens sind höheren Temperaturen ausgesetzt als beispielsweise Bereiche unterhalb der Sitzbank. Eine Lösung, die an einer Stelle funktioniert, lässt sich deshalb nicht automatisch auf eine andere Einbausituation übertragen.
Sauna-Beleuchtung mit LED und Glas gestalten
LED muss in der Sauna nicht zwangsläufig als sichtbarer Lichtstreifen eingesetzt werden. Eine Möglichkeit sind die angebotenen LED-Panels, bei denen die LEDs im Rahmen eines Glaselements angeordnet sind. Das Licht wird über die Glasfläche verteilt. Dadurch lassen sich beispielsweise Wände, Decken, Fenster oder Türen in das Lichtkonzept einbeziehen. Die Glasfläche wird damit selbst zum Gestaltungselement.
Für Innenarchitekten interessant ist die Verbindung von Licht, Material und Fläche: Klarglas kann leuchtende Muster oder Motive zeigen, mattierte Flächen erzeugen eine gleichmäßigere Lichtwirkung. Auch dünne Schichten aus Holz oder Naturstein können laut Hersteller mit den Flächenlichtern kombiniert werden. Je nach Ausführung sind dimmbares Licht und Farbwechsel möglich. So lassen sich Materialwahl, Lichtverteilung und Raumwirkung von Anfang an gemeinsam entwickeln.
Hitzebeständigkeit und Feuchtigkeit früh mitplanen
Neben der Temperatur ist die Feuchtigkeit ein wesentlicher Faktor. Das gilt besonders für Dampfbäder und angrenzende SPA-Bereiche. Die Schutzart einer Leuchte muss deshalb zur jeweiligen Einbausituation passen. Die LED-Flächenlichter sind nach Herstellerangaben mit Schutzart IP65 erhältlich und damit gegen Staub und Strahlwasser geschützt.
Für Innenarchitekten und Verarbeiter bedeutet das: Lichtidee und Aufbau sollten frühzeitig zusammen betrachtet werden. Das gilt für die private Sauna ebenso wie für Hotel-SPAs und größere Wellnessoasen, in denen unterschiedliche Bereiche und Nutzungen zusammenkommen. Einbausituation, Temperaturbelastung, Feuchtigkeit, Zugänglichkeit und erforderliche Schutzmaßnahmen gehören ebenso in die Detailplanung wie die Wahl von Glas, Holz oder anderen Oberflächen. So kann die technische Ausführung von Beginn an mit dem Material- und Raumkonzept abgestimmt werden.



LED und Sauna: Licht wird zum Gestaltungselement
Gerade im Sauna- und SPA-Bereich kann Beleuchtung mehr sein als reine Grundbeleuchtung. Indirekte Lichtquellen können Flächen hervorheben, während leuchtende Glaselemente selbst Teil der Raumgestaltung werden. Das eröffnet Einsatzmöglichkeiten vom privaten Wellnessbereich bis zur Hotel-Sauna, zum Dampfbad oder zum Ruhebereich einer Wellnessoase. Entscheidend ist dabei ihr Zusammenspiel: Die Lichtidee gibt die Richtung vor, die technischen Anforderungen bestimmen den möglichen Einbau – und die gewählte Lösung kann wiederum neue gestalterische Möglichkeiten eröffnen.
So wird LED-Beleuchtung in der Sauna zu einem Bestandteil der architektonischen Planung – als Teil von Material, Fläche und Raumwirkung.